In der Lebensmittelverarbeitung ist sortenreiner, regionaler Honig selten zu finden. Meist stammt der verarbeitete Honig aus Überseeregionen und ist eine Mischung verschiedener Sorten, um gleichbleibende Qualität, Homogenität und Geschmacksprofil abzubilden. Auf der Suche nach einem regionalen Honigproduzenten wurden wir bei Dominique Schmidli fündig. Seine Bienenvölker finden von April bis September im Zürcher Oberland ein breites Nahrungsangebot. Verteilt auf ca. 30 Standplätze beheimatet er dort jeweils bis zu 20 Bienenvölker. Für unseren Honigbiber verwenden wir feinen Waldhonig, der eine kräftige Würze und einen intensiven Geschmack mit sich bringt. Mehrere 100 Kg verarbeiten wir jährlich in unserer Manufaktur und wir sind stolz darauf mit Produzenten wie Dominique zusammen arbeiten zu dürfen. Einem Partner, der sein Handwerk ebenso liebt, wie wir unseres.
Seit über 20 Jahren arbeitet Dominique bereits mit seinen Bienen. Nach seiner Lehre in der Baumschule hat er mit einem Kollegen einen Betrieb für Gartenbau-Unterhalt auf die Beine gestellt. Die Bienen waren dabei immer ein Hobby. In den letzten Jahren nahmen sie dann immer mehr Zeit in Anspruch, so dass er heute davon leben kann.
Dominique Schmidli und seine Bienen
Die Honigherstellung vergleicht Dominique oft mit der Produktion eines Spitzenweins, wo das Ergebnis und der Ertrag sehr von der Natur geprägt sind. „Jedes Jahr ist anders. Einen gleichbleibenden Geschmack gibt es kaum. Dies macht das Produkt aber dafür ausgesprochen authentisch und spannend“, so Dominique.
Wie entsteht eigentlich Honig bzw. Waldhonig?
Honig ist der Süssstoff, welchen die Bienen aus Nektar und Honigtau bereiten. Aus dem Nektar wird von den Bienen Blütenhonig, aus dem Honigtau (den Ausscheidungen der Blattläuse) der Waldhonig produziert. An ein und dem selben Baum, können sich verschiedene Läusepopulationen übers Jahr ansammeln, wodurch der Honig seine eigene Note bekommt. Durch diese gewisse Abhängigkeit zwischen Bienen und Pflanzen entsteht eine effektive Bestäubung der Blüten.
Bienen nehmen die Nektarsäfte über ihren Rüssel auf und transportieren ihn in der Honigblase in den Stock. Die Stockbienen geben bieneneigene Stoffe hinzu und reduzieren den Wassergehalt. Sobald der Wassergehalt nur mehr ca. 16 – 18.5 % erreicht hat, werden die Lagerzellen (Honigwaben) des Honigs mit einer luftundurchlässigen Wachsschicht überzogen. Diese eingelagerten Vorräte sind für den Winter vorgesehen, wird dieser Vorrat jedoch durch den Imker geerntet, muss das Bienenvolk vor dem Winter mit einer Zuckerlösung gefüttert werden.
Das Bienenvolk
Ein Bienenvolk besteht aus 3 unterschiedlichen Bienentypen. Angeführt wird das Volk von einer Königin. Sie sichert die Fortpflanzung im Bienenvolk und steuert den Zusammenhalt des Volkes. Unterstützt wird sie im Sommer von bis zu 30 000 Arbeiterinnen, welche die Zellen putzen und den Bienenstock rein halten. Ebenfalls kümmern sie sich um die Brutpflege und den Bau von neuen Waben. Pro Jahr liefert ein Volk, je nach Witterung, zwischen 20 und 25 Kg im Durchschnitt.
Die männlichen Drohnen (ca. 3000) haben zur Aufgabe die Brut zu wärmen und eine neue Königin zu begatten. Nach der geleisteten Arbeit (Von März bis Juli) werden diese von den Arbeiterinnen aus dem Stock gedrängt.
Durch verschiedene Krankheitserreger, wie Milben und Bakterien, sowie Parasiten sind Wildbienen in der Schweiz aktuell gefährdet. Hinzu kommt die Intensivierung in der Landwirtschaft und das Mähen von Blumenwiesen, welches es den Bienen erschwert ausreichend Nahrung zu finden.
Gesundheit und Nährstoffe im Honig
Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme – all diese sind im Naturprodukt „Honig“ enthalten.
Die im Honig enthaltenen Enzyme geben die Bienen durch ihren Speichel hinzu. Das bekannteste unter ihnen ist die Invertase. Ihre Aktivität wird unter anderem gemessen, um nachzuweisen, wie gut seine Qualität ist. Daneben enthält Honig noch eine Vielzahl weiterer Enzyme, wie Phosphatase, Diastase und Amylase. Diese wirken ebenfalls antibakteriell und verdauungsfördernd.
Neben den Enzymen sind es die sogenannten Inhibine, die die Wirkung des Honigs ausmachen. Auch sie sind wie die Enzyme aktive Inhaltsstoffe. Als Inhibine bezeichnet man ganz allgemein Stoffe, die andere in ihrer Wirkung hemmen. Diese Stoffe sind für die entzündungshemmende Wirkung des Honigs bei Infektionen und seine lindernde Wirkung bei Erkältungskrankheiten verantwortlich.
Hinzu kommen Vitamine und Mineralstoffe, wie Vitamin C, Vitamin B1, Vitamin B2-komplex, Vitamin B6, Vitamin H (Biotin), Pantothensäure und Folsäure. Diese Wirkstoffe sind für die Aufrechterhaltung aller Lebensvorgänge notwendig.
An Mineralstoffen enthält Honig sowohl Magnesium, Calcium, Natrium, Kalium und Phosphor. Blütenhonig ist dabei oftmals reicher an Calcium, Waldhonig hat dagegen meist einen höheren Gehalt an Eisen und Kalium.
Nicht vergessen werden dürfen als Inhaltsstoffe des Honig auch die Aromastoffe. Etwa 120 verschiedene Duft- und Aromastoffe kann Honig enthalten. Sie wirken appetitanregend und verdauungsfördernd und stimulieren das Immunsystem des menschlichen Körpers.
Geschichte des Honigs
Die ältesten Zeugnisse der Honigernte von Menschen gehen auf die Jungsteinzeit zurück. Eine ca. 12000 Jahre alte Felsmalerei zeigt eine Honigsammlerin, die an einer Strickleiter emporklettert, um an ein Bienennest in einer Felsnische zu gelangen. Der Ursprung der Kultivierung der Bienenhaltung wird im 7. Jahrtausend v. Chr. in Anatolien vermutet. Um 3000 v. Chr. galt Honig im alten Ägypten als «Speise der Götter» und als Quelle der Unsterblichkeit: Ein Topf Honig wurde mit dem Wert eines Esels aufgewogen.
Im Altertum diente Honig als natürliches Wundermittel, das den Menschen Schönheit und ein langes Leben bescherte. Griechische Athleten schätzten ihn als Energiespender und Muntermacher. Schon im alten Griechenland wusste man, dass Honig eiternde Wunden der verletzten Krieger heilt, Fieber senkt und das Blut kühlt und verdünnt. Auch die Römer schätzten den süssen Nektar sehr. Er war so beliebt, dass die inländische Produktion nicht mehr ausreichte und die Preise ins Unermessliche stiegen. Einem römischen Kochbuch zufolge wurde kein Gang eines römischen Banketts ohne Honig zubereitet, zum Beispiel in Saucen zu Fisch, Fleisch und Geflügel. Auch Nüsse und Pinienkerne wurden als Beilage in Honig serviert.
Auf Grund der limitierten Mengen importierte man Honig von den griechischen Inseln und aus Spanien und forderte ihn sogar von den besiegten Feinden als Tributzahlung: Nach dem Sieg über die Korsen verlangten die Römer einen jährlichen Tribut von 100’000 kg Honig. Kaiser Augustus, heisst es, habe sich das Prinzip «Wenig Fett, viel Honig» zu eigen gemacht. Ausser den von ihren Ärzten bereiteten Heiltränken aus Honig kannten die Römer auch die aus Spanien stammenden Rezepturen für Honigwein (Met) und die gallischen und germanischen Mischungen von Honig und Gerstensaft (Honigbier).
Wenn der Duft von Zimt, Nelken und frisch gebackenen Leckereien durch die Luft zieht, wissen wir: Die Chilbizeit steht vor der Tür. Kaum ein Gebäck weckt dabei so viele Erinnerungen wie der Lebkuchen. Er gehört zu den Köstlichkeiten, die uns seit Jahrhunderten begleiten – mal als festliche Spezialität in Klöstern, mal als süsser Begleiter auf Jahrmärkten und Messen.
Lebkuchen im Mittelalter
Der Lebkuchen, früher oft „Pfefferkuchen“ genannt, hat eine lange Tradition. Schon im Mittelalter wurde er unter anderem in Klöstern gebacken. Die Bezeichnung „Pfefferkuchen“ stammt aus einer Zeit, in der alle exotischen Gewürze – ob Nelken, Zimt oder Kardamom – unter dem Begriff „Pfeffer“ zusammengefasst wurden. Diese teuren Zutaten kamen über weite Handelswege nach Europa und machten das Gebäck zu einer wahren Kostbarkeit. Mit Honig, Nüssen und Mehl gebacken, galt der Pfefferkuchen nicht nur als Leckerei, sondern auch als Stärkungsmittel.
Vom Kloster zum Jahrmarkt
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Lebkuchen von einer klösterlichen Spezialität zu einem festen Bestandteil von Märkten, Messen und Volksfesten. Besonders zur Advents- und Chilbizeit gehörte er bald zum vertrauten Duftbild der Städte. Jede Region entwickelte dabei ihre eigenen Formen, Rezepte und Traditionen.
Unser Lebkuchen heute
Heute verbinden wir diese lange Tradition mit unserer Leidenschaft für Handwerk und ausgewählte Zutaten. So entsteht ein Gebäck, das nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch ein Stück Geschichte erzählt.
Ganz in dieser Tradition mahlen wir auch heute noch Nelken, Zimt und Kardamom frisch in unserer Manufaktur. Dem Teig fügen wir neben Mandeln und Mehl reife Bio-Orangen bei. Zusammen mit den Gewürzen machen sie unsere Lebkuchen aromatisch und unwiderstehlich.
Unser neuer Lebkuchen ist damit nicht nur ein Genussmoment, sondern auch ein kleines Stück Kulturgeschichte – schlicht, authentisch und voller Tradition.
Bestelle unser neues Produkt noch heute und lasse dich verzaubern!
Leibacher und laflor im Zusammenspiel – ein Adventskalender voller feinem Zürcher Handwerk
Was gibt es schöneres, als seinen Liebsten oder sich selber die besinnliche Vorweihnachtszeit zu versüssen? Die Edition 2025 ist prall gefüllt mit liebevollen Köstlichkeiten, die hinter 24 stilvollen Türchen auf euch warten. Der Biber- und Schokoladen-Adventskalender, kann ab sofort vorbestellt werden.
Die Zusammenarbeit zwischen unser beiden Manufakturen findet nun schon zum achten Mal statt. Auch dieses Jahr überrascht der Kalender neuen Leckereien und einigen Spezialitäten, die sonst nirgendwo erhältlich sind.
Die Auflage des Adventskalenders im letzten Jahr, war rasch ausverkauft und ist auch dieses Jahr limitiert. Deshalb am besten gleich vorbestellen!
26 Produkte, verpackt in 25 Türchen, gefüllt mit handwerklich hergestellten Schokoladen- und Biber-Spezialitäten
Füllmenge auch geeignet für 2 und mehr Personen (ca. 1.2 kg)
Enthält ausgewählte und exklusive Produkte der beiden Manufakturen, von welchen einige sonst nirgendwo erhältlich sind
Hochwertiger und wiederverwendbarer Design-Kalender (weiss / grün, Dimensionen – Breite 36.8 cm x Höhe 46.7 cm x Tiefe 8.8 cm)
Alle Produkte bestehen aus pflanzlichen Zutaten
Alle Kalender werden bis am 22.11. pünktlich zur Adventszeit per Post ausgeliefert und können auch an eine Geschenkadresse versendet werden
Nachfüllpaket
Für alle, die über die letzten Jahre bereits einen Kalender gekauft haben und diesen gerne wieder verwenden möchten, haben wir ein Nachfüllpaket kreiert. Diese können natürlich auch für selbstgemachte Kalender verwendet werden.
Nachfüllset mit 26 Produkten zum Selbstbefüllen eines Adventskalenders
Passend für den Leibacher & laflor-Kalender (Editionen 2018 bis 2024) oder für einen selbst gebastelten Kalender
Wie kommt es zu diesem Rendezvous der Manufakturen?
Uns verbindet das Handwerk und den Anspruch an unsere Zutaten. Beide Manufakturen verfolgen den Slow-Food-Ansatz – die grundsätzliche Wertschätzung von Nahrungsmitteln und deren Herkunft. Dazu kommt, dass Biber und Schokoladen grundsätzlich fantastisch harmonieren und wenn dann noch Adventszeit ist, umso mehr.
Der Kalender ist ab sofort online zur Vorbestellung erhältlich. Alle Kalender werden bis am 22.November per A-Post an die angegebene Lieferadresse gesendet oder können an einem der folgenden Daten abgeholt werden:
– Montag, 24.11. (in Illnau, bei der Leibacher Biber-Manufaktur) – Dienstag, 25.11. (in Zürich, bei der Schokoladen-Manufaktur laflor)
Bestellungen via www.adventskalender-kaufen.ch profitieren bis am 31.10. mit dem Code earlybird von 10.– Rabatt auf pro bestellten Artikel.
Für die Weihnachtsmärkte in Zürich und Bern ab Ende November suchen wir noch motivierte Helfer*innen und Helfer für den Biber-Verkauf.
Standmitarbeiter*in Weihnachtsmärkte
Interessierst Du dich für hochwertige Lebensmittel und schätzt den Kundenkontakt? Wir suchen motivierte Mitarbeiter, die für die Leibacher Biber-Manufaktur hochwertige Biber Spezialitäten an drei der schönsten Weihnachtsmärkte der Schweiz, am Sternenmarkt Bern, Wienachtsdorf am Bellevue und der Weihnachtsallee in der Europaallee verkaufen.
Dein Aufgabengebiet
Selbstständige Präsentation und Verkauf unserer Produkte
Aktive Ansprache und Beratung von Kundinnen und Kunden
Verantwortung für das Instandhalten des Verkaufstandes und die ansprechende Produktpräsentation
Kundenfeedbacks aufnehmen und intern weitergeben
Dein Profil
Kontaktfreudig, überzeugend, zuverlässig und mitdenkend
Regelmässige Verfügbarkeit an Wochenenden (Fr–So) und von Sept-Dez auch an Werktagen
Freude am Verkauf und Kundenkontakt
Gute Umgangsformen und gepflegte Erscheinung
Erfahrung im Bereich Detailhandel / Promotionen / Gastronomie (von Vorteil)
Unser Angebot
Einsätze vom 21.11 bis 23.12. (2-Schicht-Betrieb) an Wochentagen sowie Samstag und Sonntag. Auch Teilzeit ist möglich. Die Anstellung erfolgt im Stundenlohn (CHF 27.— inkl. Ferienentschädigung).
Haben wir dich angesprochen? Wir freuen uns auf deine vollständigen Bewerbungsunterlagen per Mail an: jobs@biber-manufaktur.ch
Backevent für Gross und Klein im Rahmen von Food Zurich; Am 21.06.2025 können Biberliebhaber während 2 Stunden in alter Lebküchlermanier ihre eigenen Biber mit Mandelfüllung herstellen.
Update: Auch dieses Jahr sind Backkurse geplant! Melden Sie sich gerne für unseren Newsletter an, falls Sie über Folgedaten informiert werden möchten oder besuchen Sie unsere Seite mit Informationen über Biberbacken als Teamevent.
Während elf Tagen zelebrieren über 150 Veranstaltungen die Stadt Zürich und Umgebung als kulinarischen Hotspot. Food Zürich nennt sich dieses Festival, ein Treffpunkt für Geniesser, Wissbegierige und Familien. Auch wir machen mit und organisieren einen Backevent für Gross und Klein. Die Teilnehmer erfahren das Handwerk des Biber-Bäckers aus nächster Nähe und legen selbst Hand an. Am Schluss können die selbst gebackenen Meisterwerke mit nach Hause genommen werden. Anmelden können Sie sich über folgenden Link via Seetickets
Zeit
09:00 – 11.00 (für Familien & Kinder) – zur Anmeldung
Ort
Schmittestrasse 3, 8308 Illnau
Preise
Erwachsene – CHF 30.00 Kinder – CHF 15.00
Tickets
Tickets für Food Zurich-Veranstaltungen können ausschliesslich über Seetickets bezogen werden. Da die Platzzahl beschränkt ist, empfehlen wir eine frühzeitige Reservation.
Für Teamevents, Weihnachtsevents, Geburtstagsfeiern oder Gruppen bieten auf Wunsch von Januar bis September auch Biberbacken für private Gruppen an. Nach Absprache schnitzen wir vorgängig zu Ihrem Event Ihr Logo oder Wunschsujet in Birnbaumholz. Kontaktieren Sie uns via E-Mail (info@biber-manufaktur) oder Telefon (044 940 29 74).
Himbeeren sind wahre Alleskönner: Sie sehen nicht nur toll aus und schmecken köstlich, sondern bieten auch eine Vielzahl an überraschenden Vorteilen. Reich an Antioxidantien, Ballaststoffen und Vitaminen, verlockt die kleine Superfrucht mit ihrem samtigen Rot jeden zum Naschen. Wer könnte dem feinen, intensiven Geschmack der Himbeere widerstehen?
Herkunft und Geschichte
Die Geschichte der Himbeere reicht weit zurück – bis ins Altertum. Ursprünglich stammen Himbeeren aus Europa und Nordasien, wo sie seit Jahrtausenden sowohl wild als auch kultiviert wachsen. Bereits damals wurden sie für ihre heilenden Eigenschaften geschätzt. Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C, Kalium und Fruchtsäuren fördern sie die Abwehrkräfte und unterstützen die Wundheilung.
Im Mittelalter wurden Himbeeren vor allem in Klöstern angebaut. Bereits 1601 unterschied der Botaniker Clusius zwischen roten und gelben Sorten. Als Gartenpflanze wurde die Himbeere um 1500 erstmals erwähnt, insbesondere wegen ihrer heilenden Eigenschaften. In der freien Natur gedeiht die Pflanze vom gemässigten Europa bis nach Westsibirien und ist in gebirgigen Regionen südlicherer Länder zu finden.
Botanisch gehört die Himbeere zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Interessanterweise handelt es sich bei ihr nicht um eine echte Beere, sondern um eine Sammelsteinfrucht. Die in unseren Gärten kultivierten Sorten stammen meist von der europäischen Waldhimbeere (Rubus idaeus) ab.
Gesundheit und Nährstoffe
Himbeeren sind wahre Superfoods. Sie enthalten viele wertvolle Mineralstoffe, Antioxidantien, Vitamin C, Vitamin B und Biotin. Besonders die Antioxidantien steigern die Stressabwehr des Körpers und können die Lebenserwartung positiv beeinflussen. Verglichen mit anderen dunklen Beeren wie Heidelbeeren oder Brombeeren punkten Himbeeren durch ihren hohen Gehalt an Betacarotin. Dieses wirkt nicht nur antioxidantisch, sondern wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt, was wichtig für die Sehkraft und das Immunsystem ist.
Räss Wildbeeren
In Benken im Zürcher Weinland bewirtschaften Simon und Christoph Räss einen Bio-Beerenbetrieb, der durch ausgewählte und aussergewöhnliche Beerenarten besticht. Mit viel Leidenschaft und Liebe zur Natur setzen die Brüder konsequent auf biologischen Anbau.
Ursprünglich war der sympathische Familienbetrieb der Eltern auf Ackerbau und Rinderhaltung spezialisiert. Vor etwa zehn Jahren entschieden sich die Brüder, auf Bio-Beeren umzustellen – angefangen mit Verarbeitungsbeeren wie Cassis, Aronia und roten Johannisbeeren. Heute kultivieren sie auf 45 Hektar eine Vielfalt an Beeren, darunter Himbeeren, Heidelbeeren, Sanddorn und Maibeeren. Alle Beeren werden nach den Richtlinien von Bio Suisse angebaut.
Wir sind stolz darauf, mit Partnern wie der Familie Räss zusammenzuarbeiten, die ihr Handwerk mit ebenso viel Herzblut und Sorgfalt ausüben wie wir.
Die Himbeere in unserem Vogelnestli Himbeer
Unsere Vogelnestli Himbeer kombinieren eine knusprige Aussenschicht mit einem fruchtigen Kern aus Schweizer Bio-Himbeerkonfitüre. Hergestellt aus sorgfältig ausgewählten Bio-Haselnüssen aus dem Piemont, überzeugt dieses Gebäck durch seinen intensiven Nussgeschmack, einen Hauch von Zitrone und den dekorativen Himbeerkern. Perfekt zu Kaffee, Tee oder als kleiner Snack für unterwegs – unser Vogelnestli-Himbeer ist ein Genuss, der die Vorzüge der Himbeere feiert!
Jetzt unsere Bio-Vogelnestli-Himbeer probieren! Zum Onlineshop
Zürcher Spezialitäten zu servieren oder zu verschenken ist ein tolle Möglichkeit, den Beschenkten ein Stück der Limmatstadt näher zu bringen. Zu entdecken gibt es einige. Während die einen Zürcher Spezialitäten auf eine lange Tradition zurückblicken, sind andere Kreationen moderne und abwechslungsreiche Neuinterpretationen von historischen Rezepten.
Zürcher Spezialitäten: Die besten 12 Kleinproduzenten und Manufakturbetriebe aus der Limmatstadt
Als Kleinproduzent kommen wir immer wieder in Kontakt mit innovativen Lebensmittel-Handwerkern in und um Zürich. Wir haben einige der besten Hersteller von Zürcher Spezialitäten und anderen Delikatessen zusammengestellt.
Black n’Blaze Kaffee – Schwarzes Gold von der Forch
In Ebmatingen, unweit der Stadt Zürich, betreibt Claude Stahel seine Boutique-Rösterei Black n’Blaze. Sein Spitzenkaffee hat bereits weit über die Kantonsgrenzen hinaus Aufmerksamkeit geweckt und sorgt für verträumte Gesichter in manchem Gastrolokal der Stadt.
Haltbarmacherei – Bio-Sirup und -Konfitüre wie zu Grosmutters Zeiten
Schnörkelloses Design mit einem Fokus auf das Wesentliche – den Inhalt. Roman Treichler und seine Haltbarmacherei verstehen es, die Konfitüre- und Sirup-Kreationen mit sorgfältig ausgesuchten Rohstoffen und schonender Verarbeitung zu Topprodukten ihrer Klasse zu machen. Saisonale Angebote sorgen zudem immer wieder für angenehme fruchtige Überraschungen.
John Baker – Der Brotkorb der Stadtkinder
Kein Geheimtipp mehr, aber dennoch ganz vorne mit dabei. Bereits 6 Filialen betreibt Jens Jung mit seinem Team. Bekannt für exquisites Bio-Brot ist John Baker der beste Freund aller Brunch-Liebhaber und eine Schatzkiste für traditionell hergestellte Backwaren und Zürcher Spezialitäten.
La Flor – die jungen wilden Chocolatiers aus der Stadt
Das Team rund um Laura Schälchli, Zelia Zandra, Finn Ramseier, Ivo Müller und Heini Schwarzenbach hat sich im 2017 aufgemacht um die Schokoladen-Industrie aus den Reserven zu locken. Statt Couverture zu verwenden verarbeiten sie in ihrer Manufaktur von Bean-to-Bar. Von der Bohne bis zur edlen Mega-Schokolade. Man darf gespannt sein, was das Power-Team dieses Jahr kreiert.
Leibacher Biber-Manufaktur – Biber-Brüder kombinieren Innovation und Tradition
Das Jungunternehmen von Claudio und Silvan Leibacher ist heute der einzige Betrieb, welcher hochwertige Biber, geprägt mit individuellen Modeln aus eigener Schnitzerei, anbietet und so alte Handwerke aufleben lässt. Neben traditionellen Produkten wie Biber mit Waldhonig kreiert die Manufaktur durch spezielle Rezepturen neue Produkte wie einen veganen Biber oder glutenfreie Bio-Baumnuss-Läckerli (Disclaimer: Der Autor ist Mitgründer dieses Betriebs).
Mikka’s Stadtjäger – Zürcher Spezialität für Grill-Liebhaber
Ist Mikka doch seit einigen Jahren die Zürcher Adresse für Trockenwürste, macht der innovative Kleinbetrieb nun auch mit Grillwürsten von sich reden. Kombiniert mit einem modernen Design und ausgewählten Rohstoffen sowie – im Falle der Grillwürste – mit etwas grobem Senf sind diese Zürcher Spezialitäten ein Muss für jeden Fleischliebhaber in der Limmatstadt.
Stadt-Honig – Fleissige Stadtbewohner über den Dächern von Zürich
Über den Dächern von Zürich, und für viele Zürcherinnen und Zürcher unsichtbar, produzieren die Bienen von Peter unermüdlich ihren Stadthonig. Ganze 26 Bienenvölker sind beispielsweise auf dem Dach des Hotel Marriott angesiedelt. Ein Produkt aus der Stadt und für die Stadt.
Schwarzenbach Kolonialwaren & Kaffeerösterei – Die Tradition lebt weiter
Das schmucke, beinahe antik anmutende Geschäft in der Münstergasse scheint aus einer anderen Zeit zu stammen. Kunstvolle Holzverkleidungen und eine einladende Thekenfront dominieren den Verkaufsbereich. Und doch ist das Angebot von Heini Schwarzenbach, Inhaber in der 5. Generation, so relevant wie nie zuvor. Billigware sucht man hier vergeblich. Dafür gibt es sorgfältig ausgewählte Trockenfrüchte, Spezialitäten verschiedenster Manufakturen und Kaffee aus eigener Rösterei.
Gents Swiss Roots Tonic – Erfrischung mit einem Touch Edelweiss
Das Tonic mit Edelweiss und verschiedensten Kräutern besticht durch ein schickes weisses Design und erfrischenden Geschmack. Und als Durstlöscher oder in Kombination mit Spirituosen schlägt diese Zürcher Spezialität, kreiert von HG, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.
Taucherli Schokolade – Freche Enten aus der Limmatstadt
Hansdampf in allen Gassen würde auf Kay Keusen wohl gut zutreffen. Nach der Übernahme der Zürcher Schokoladenmanufaktur bringt er mit der Kombination von bereits erfolgreichen Zürcher Spezialitäten wie der Taucherli Rapsschokolade und neuen Initiativen wie frozen Yoghurt, heisse Schoggi und Mini-Doughnuts frischen Wind in den Schokoladen-Brei
Turicum Gin – Wacholdertrank für lange Nächte
Die Jungs (Merlin, Oli und Oscar) von Turicum braucht man kaum vorzustellen. Ihr mit Medaillen prämierter Gin aus verschiedenen Gewürzen, Kräutern und der geheimen Zutat (No 3) sorgt in den Ausgehquartieren der Limmatstadt schon länger für Furore.
Brauerei Oerlikon – Craft-Bier aus der Stadt
Mit dem aus fünf verschiedenen Bieren bestehendem Sortiment ist die Brauerei Oerlikon mittlerweile in zahlreichen Bars und Restaurants vertreten. Nachhaltigkeit und die Nähe zum Produkt sind für sie von zentraler Bedeutung. Deshalb wird das Bier von Hand und soweit die Rohstoffe erhältlich sind in Bio-Qualität gebraut.
Der Treber, ein Abfallprodukt beim Brauen geht auf den Waidhof in Seebach und dient dort als Tierfutter für die Kühe und Schweine, welche später von Mika’s in Oerlikon zu den legendären ‘Stadtjägern’ verarbeitet werden. So entsteht eine wunderbare Nutzung der Rohstoffe innerhalb des Stadtkreises 11. Zudem verarbeitet die Bauerei Oerlikon in Zusammenarbeit mit der äss-bar altes Brot zum bereits legendären Oerliker-Alt-Äss-Bier. Eine tolle Sache!
Viele Spezialitäten dieser Manufakturen finden Sie im Berg & Tal Marktladen, Schwarzenbach im Niederdorf, Bachsermärt, Globus oder verschiedenen Biogeschäften wie Alnatura, Egli Bio oder Müller Reformhaus. Neben den genannten Produzenten gibt es natürlich unzählige handwerkliche Lebensmittelproduktionsstätten in der Stadt, welche alte und neue Zürcher Spezialitäten herstellen und dafür sorgen, dass das Gute auch in Zukunft ganz nah liegen kann.
Vielen Dank, dass Sie sich für handwerklich hergestellte Produkte entscheiden und damit zum Erhalt von kleinen Manufakturen beitragen. Sie wollen uns als Kleinproduzenten unterstützen? Kaufen Sie für sich selbst oder für ihren Lieblings-Menschen ein Jahresabo mit einer wechselnden Auswahl von Biber- und Läcekerli-Spezialitäten.
Ob als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum oder auf dem sorgfältig dekorierten Tisch zum Dessert an Weihnachten sorgen unsere Biberspezialitäten für festliche Stimmung. Ob Christbaum-, Weihnachtsmann oder Engel-Sujets – bei uns finden Sie eine grosse Auswahl von passenden Motiven.
Bestellen Sie Ihre Weihnachtsbiber bis Montag, 23. Dezember, 12.00 über unseren Webshop und wir versenden das Paket noch am gleichen Tag per A-Post. Nach telefonischer Rücksprache können Sie Ihre Bestellung auch bei uns in Illnau abholen (044 940 29 74).
Unsere Spezialitäten sind bis zum 23.12., 22:00 an unseren Marktständen an den Weihnachtsmärkten am Zürcher Bellevue oder an der Europaallee beim Hauptbahnhof Zürich erhältlich. Der Sternenmarkt auf der kleinen Schanze in Bern ist bis am 28.12. geöffnet.
Eine grosse Auswahl unserer Produkte finden Sie bei unseren Verkaufspartnern. Der Volg in Illnau wird von uns direkt bestückt und führt unser Gesamtsortiment. Im Alnatura am Zürcher Hauptbahnhof sind unsere Biber auch über die Festtage und an Randzeiten erhältlich.
Betriebsferien: Vom 24.12. bis und mit 05.01. sind wir in den Betriebsferien. Bestellungen zwischen dem 23.12, 12:00 – 05.01. werden in der zweiten Kalenderwoche gebacken und bis am Donnerstag, 9.01. per A-Post versendet. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und das Interesse in diesem Jahr und wünschen Ihnen und Ihren Liebsten ein schönes Weihnachtsfest.
Am Samstag, 27. September 2025, öffnen wir die Türen zu unserer Backstube in der alten Post Illnau erneut für Gross und Klein.
Von 09.30 bis 11.30 Uhr bieten wir im Rahmen der Schweizer Genusswoche die Möglichkeit, selber Biber zu backen. Nach einer Führung durch die Biber-Manufaktur und einer geführten Degustation stellen die Teilnehmer*innen, ausgerüstet mit Model, Dressiersack und Spachtel, ihre eigenen Biber her. Die Platzzahl ist beschränkt. Anmeldung mit Namen und Anzahl Personen an info@biber-manufaktur.ch (Preise Erwachsene CHF 30, Kinder CHF 15).
Wir empfehlen die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr (Bahnhof Illnau). Bei Anreise mit Privatauto stehen öffentliche Parkplätze an der Kempttalstrasse zur Verfügung.
Kommen Sie vorbei und erleben Sie, wie handgemachte Delikatessen entstehen und werden Sie selbst zum Bäcker oder zur Bäckerin.